Portraitausschnitte zusammengesetzt zu Kalenderseite und Pinnwandmagnete als PC,  Stift, T-Shirt, Haus, Businesschart

Das Gesicht hinter der Webberie

Ursula Gottschall, Jg. 1959., Dipl.-Volkswirtin und Webdesignerin

Webdesign ist sehr vielseitig und daher ein hervorragendes Medium, wenn man die Abwechslung liebt und auf vielfältige Erfahrungen zurückgreifen kann. Meine sind:

Design

Meine Großmutter war Malerin, so bin ich quasi mit Kunst groß geworden.

Später habe ich Architektur studiert und damit neben bauspezifischen Kenntnissen ein allgemeingültiges, gestalterisches Fundament erworben: Auf Designprinzipien, Kunstgeschichte, Entwurfs- und Zeichentechniken etc. greift man in jeder gestalterischen Tätigkeit zurück, auch wenn es einem im Alltag nicht ständig bewusst ist.

Meine nächste Etappe war die Mode. Ich habe Modellschnitte gemacht, aber auch entworfen und Kollektionen geplant. Textilien und das Spiel mit Formen und Farben finden sich bis heute in meinen Hobbies: Seidenmalerei und Schmuckdesign.

Computer

Ich bin erst ziemlich spät zum PC gekommen, Mitte der 90-iger, hatte aber von Anfang an viel Spaß daran. Mein Spielfeld waren zunächst die Anwendungen (MS-Office und Grafik), in denen ich über die Jahre ein profundes Wissen aufgebaut habe.

Mein erstes eigenes Programm schrieb ich nach einem entsprechenden Uni-Kurs in Turbo-Pascal: zur Auswertung eines psychologischen Tests. Eine interessante Erfahrung, ansonsten bot sich aber kein weiteres Einsatzgebiet. Also blieb es dabei.

Zum Webdesign kam ich fast zufällig. Ich lernte HTML, weil ich fand, dass es heute "dazu gehört", blieb hängen - und weiß inzwischen viel, viel mehr. Eben alles, was man zum Webdesign so braucht. Wobei "alles" niemals alles ist, und sich die Technik zudem ständig weiterentwickelt. Langweilig wird es also nie ...

Wirtschaft

Aus dem Wirtschaftsstudium habe ich eine solide, betriebswirtschaftliche Basis mitgenommen, im übrigen hat es viel zu meinem philosophischen Verständnis der Welt beigetragen. Der direkte berufliche Nutzen war bisher eher gering. Ob das daran liegt, dass ich nie zur in der Wolle gefärbten Volkswirtin wurde, sondern im Herzen Designerin blieb?
Nach dem Studium habe ich in einigen kaufmännischen Jobs gearbeitet, u.a. in den Bereichen Klinische Forschung, Werbung und Logistik, und dabei viel über das Innenleben von großen wie nicht so großen Unternehmen gelernt.